Feb 20 2017

Bezirkskonferenz 2017 – Jusos wählen neue Vorsitzende für Oberfranken

Im Dampflokomotiv-Museum Neuenmarkt wählten die oberfränkischen Jusos Ihren neuen Vorstand: Sophia Fischer (22) aus Sparneck im Landkreis Hof wurde mit 96 Prozent der Stimmen zur neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Thematisch beschäftigten sich die Jusos in Ihrem Leitantrag mit der Kennzeichnung von Lebensmitteln.

Sophia Fischer, Bezirksvorsitzende Jusos Oberfranken

Neuenmarkt – Am vergangenen Samstag fand die Bezirkskonferenz der Jusos Oberfranken im Dampflokomotiv-Museum Neuenmarkt statt. Der bisherige Vorsitzende Sebastian H. Fischer stellte sich nicht mehr zur Wahl „Mit 33 Jahren ist es schon fast Satire, sich als Teil einer Jugendorganisation zu bezeichnen. Es ist Zeit abzugeben“, so Fischer, er übergab die Jugendorganisation der SPD an seine Nachfolgerin Sophia Fischer, 22 Jahre und Studentin der Medieninformatik, aus Sparneck.

Die neue Vorsitzende (96 Prozent der Stimmen) ist allerdings auch nicht mehr ganz unbekannt. Sophia Fischer übernahm vor vier Jahren die hochfränkischen Jusos und ist seit 2012 Beisitzerin im Vorstand der oberfränkischen Jusos. Bei Ihrer Vorstellung machte Sie deutlich, dass sie in den Jusos bis auf Bundesebene und in der SPD bis auf Landesebene bereits viele Erfahrungen gesammelt hat: „Seit einigen Jahren fahre ich zu den Landeskonferenzen der Jusos, seit zwei Jahren auch auf deren Bundeskongress. Mein Unterbezirk hat es mir zudem ermöglicht als Delegierte auf Bezirks- und Landesparteitage zu fahren, aber auch im SPD Bezirksvorstand mitzuarbeiten.“ Als Stellvertretende Vorsitzende wurden Stefanie Gröger aus Kronach (88 Prozent der Stimmen) und Claas Meyer aus Bamberg (92 Prozent der Stimmen) in Ihrem Amt bestätigt. Beide sind dieses Amt erstmals 2013 angetreten.

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Sep 20 2016

Mitgliederbrief: Nicht aufgeben sondern kämpfen.

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

viele von uns sind sehr unglücklich mit dem Beschluss des Parteikonvents zum Thema CETA am vergangenen Montag. Nicht die Rationalität hat die Abstimmung gewonnen, sondern das Streben nach Umsatz- und Wirtschaftswachstum. Prinzipiell ist daran nichts gänzlich Böses und zu Verteufelndes anzusehen, das stimmt. Aber wenn beim Streben nach Umsatz- und Wirtschaftswachstum der Mensch, dessen berechtigten Bedürfnisse als Individuum, deren Schutz und die demokratischen Grundprinzipien in den Hintergrund treten, dann darf CETA in dieser Form nicht in Kraft treten. Das haben wir Jusos in Oberfranken beschlossen und das haben wir über den SPD-Bezirk in die Partei eingebracht. Sogar der Landesparteitag der Bayern SPD hat sich gegen CETA ausgesprochen. Das war gut und richtig so.

Denn CETA in dieser Form

  • höhlt die Demokratie aus, auch wenn aus den Schiedsgerichten ein so genannter „Internationaler Handelsgerichtshof“ geworden ist,
  • gefährdet die europäischen Standards im Verbraucher- und im Umweltschutz und
  • gefährdet die Rechte, die unsere Vorfahren, zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hart erkämpft haben.

CETA unterstütz nur das Kapital und die großen Konzerne.

CETA macht den Weg frei für landwirtschaftliche Massenware aus Kanada. Unsere Landwirte werden uns Danken.

CETA öffnet den amerikanischen Konzernen den europäischen Markt, denn sie gründen einfach eine Tochterfirma in Kanada. Deshalb ist TTIP schon fast obsolet geworden.

All das klingt freilich nicht gut.

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Jun 29 2016

Hofer Landrat Oliver Bär diskriminiert junge Menschen

Die Umfrage-Aktion des Landkreis Hofs diskriminiert junge Menschen. Der Landkreis Hof will alle Menschen ab 60 Jahren zu den Themen Mobilität und Barrierefreiheit befragen. Das ist aber keine Frage des Alters, sondern eine Frage der Lebenssituation. Der Landrat Oliver Bär diskriminiert damit junge Leute und Familien.

Der Hofer Landrat Oliver Bär kündigte an, alle Senioren zu den Themen Barrierefreiheit und Mobilität zu befragen. „Damit diskriminiert der Landrat junge Menschen“, sagt Sophia Fischer, Unterbezirksvorsitzende der Jusos Hochfranken. „Auch junge Menschen sorgen sich um Mobilität: Wie komme ich ohne Auto zur Ausbildungsstelle? Wie komme ich ohne Auto zu meinen Freunden?“ Die Schullandschaft wird immer mehr ausgedünnt. Längere Anfahrtswege, Freundinnen und Freunde in weiter entfernten Ortschaften und Nachmittagsunterricht ohne Bus, der einen nach Hause fahren kann. „Wenn ich an der Fachhochschule lange Vorlesung habe, komme ich mit Bahn und Bus nicht mehr heim nach Sparneck. Ich bin auf das Auto angewiesen, doch nicht jeder junge Mensch kann sich eines leisten.“

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Feb 15 2016

Bezirkskonferenz: Mehr Chancengleichheit für alle

Klaus Adelt, Landtagsabgeordneter für Hof, Petra Ernstberger, Bundestagsabgeordnete für den Unterbezirk Hochfranken, Sebastian H. Fischer, Bezirksvorsitzender Jusos Oberfranken, Stefanie Gröger, Stellvertretende Bezirksvorsitzende Jusos Oberfranken, Jörg Nürnberger, Stellvertretender Unterbezirksvorsitzender SPD Hochfranken

Klaus Adelt, Landtagsabgeordneter für Hof, Petra Ernstberger, Bundestagsabgeordnete für den Unterbezirk Hochfranken, Sebastian H. Fischer, Bezirksvorsitzender Jusos Oberfranken, Stefanie Gröger, Stellvertretende Bezirksvorsitzende Jusos Oberfranken, Jörg Nürnberger, Stellvertretender Unterbezirksvorsitzender SPD Hochfranken

Bei der Bezirkskonferenz der Jusos Oberfranken am vergangenen Samstag in der Münch-Ferber Villa in Hof wurde Sebastian H. Fischer aus Sparneck mit 96 Prozent Ja-Stimmen als Bezirksvorsitzender im Amt bestätigt. Fischer fordert von der SPD mehr Durchsetzungsvermögen in der großen Koalition zum Wohle der Schwächeren der Gesellschaft. Daher werden sich die Jusos Oberfranken mit ihren Forderungen in das Wahlprogramm der SPD zur nächsten Bundestagswahl einbringen. Schwerpunktmäßig beschäftigte sich die SPD-Jugendorganisation mit dem Thema Gleichstellung. Als Referentin luden Sie Marion Uhla-Mayer, Beauftrage für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit ein. Die oberfränkischen Jusos beschlossen, dass die Berufschancen für Frauen deutlich erhöht werden müssen, insbesondere durch den Ausbau einer flexibleren Kindebetreuung.

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Jan 04 2016

Rotes Blättla – Ausgabe 12-2015

Dez 01 2015

Hofer Jusos kritisieren teuerstes Stadtbusticket Oberfrankens

Die Erhöhung der Fahrpreise für Stadtbustickets auf 2,50 Euro stößt bei den Hofer Jusos auf Unverständnis. Ihrer Meinung nach wird das den öffentlichen Nahverkehr noch unattraktiver werden lassen. Bereits jetzt hat Hof mit 2 Euro die teuersten Ticketpreise Oberfrankens. Zum Vergleich: In den anderen kreisfreien Städten Bamberg und Bayreuth kostet ein Ticket 1,80€, in Coburg 1,60€. „Eine Preissteigerung um 25 Prozent bei gleichzeitiger Ausdünnung des Fahrplanes ist schon ein starkes Stück“, findet die Vorsitzende der Hofer Jusos, Dilara Sacik. „In München würde eine Einzelfahrkarte dann gerade einmal 20 Cent mehr kosten als in Hof. Wir haben dann Fahrpreise wie in der Großstadt aber Spätverkehr um 19.00 Uhr.“ Nach Ansicht Saciks werden diese “Wucherpreise” zu noch weniger Fahrgästen und damit noch weniger Einnahmen führen.

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