Jul 11 2013

FNS – Jusos fordern: Nach der Razzia müssen Konsequenzen folgen.

Die Jusos Oberfranken begrüßen grundsätzlich die gestrige Razzia des so genannten „Freien Netz Süd.“ Wegen der vielen Veranstaltungen der rechtsextremen Bewegung hat das Thema gerade in Oberfranken eine hohe Brisanz. Der Bezirksvorsitzende Sebastian Fischer mahnt jedoch an, dass nur eine starke Zivilgesellschaft den Rechtsextremismus auf Dauer bekämpfen kann.

Am 10. Juli fand eine groß angelegte Razzia gegen die rechtsextreme Organisation „Freies Netz Süd“ statt. Die Brisanz für Oberfranken liegt auf der Hand. Gerade diese Region ist immer wieder von Aktionen rechter Kameradschaften und Organisationen betroffen. Zu nennen ist hier der NPD-Frankentag in Schwarzach, zahlreiche rechte Veranstaltungen in Oberprex, wie auch die alljährliche Sternfahrt des Freien Netz Süds mit welchem man versuchte für die eigene Demonstration am 1.Mai zu mobilisieren.

Jetzt müssen auch weiterhin Konsequenzen folgen, bei welchen das Verbot des Freien Netz Süd nur der erste Schritt sein kann. Sebastian Fischer, Bezirksvorsitzender der Jusos Oberfranken, äußerte sich zu einem möglichen Verbot: „Es war schon lange bekannt, dass das „Freie Netz Süd“ eine Nachfolgeorganisation der vom bayerischen Innenministerium 2004 verbotenen Fränkischen Aktionsfront war. Nach viel zu langem warten handelt nun endlich das bayerische Innenministerium. Ein Verbot ist mehr als überfällig!“ Sollte es zu einem Verbot kommen, so müssen dieses mal effektiver und stärker die Strukturen der freien Kräfte in Oberfranken zerschlagen werden. Gegen eine etwaige Nachfolgeorganisation muss rechtzeitig vorgegangen werden und schnellst möglich verboten werden. Dieses Mal sollte man nicht wieder 9 Jahre warten. Weiterlesen »

Jun 25 2013

CSU verhöhnt die oberfränkische Bevölkerung

Die Jusos Oberfranken werfen der CSU, namentlich Hans-Peter Friedrich und Horst Seehofer vor, eine verwerfliche Schmutzkampagne gegen die SPD zu fahren. Seriöse Politik sähe anders aus und beinhalte nicht das Verdrehen von Tatsachen.

Die aktuelle Kampagne von Hans-Peter Friedrich und Horst Seehofer stößt bei den oberfränkischen Jusos, der Jugendorganisation der SPD, auf harsche Kritik. Seehofer und Friedrich warfen Christian Ude oberbayerische Arroganz vor und gaben vor, sich für ländliche Regionen, insbesondere für Oberfranken einzusetzen.

Der Bezirksvorsitzende der Jusos Oberfranken, Sebastian Fischer, erklärt dazu: „Das ist ein pures Lippenbekenntnis. Seehofer und Friedrich verkennen völlig, wer in den letzten Jahrzehnten die bayerische Politik gestaltet hat.“ Seit 1957 ist die CSU in Bayern ohne Mitwirkung der SPD an der Regierung. Seither hätte sie in Bayern für gleichwertige Lebensverhältnisse sorgen können. „Das haben sie aber nicht.“, so Fischer. Im Gegenteil: „Es war Horst Seehofer, der im Jahr 2009 den so genannten Zukunftsrat einsetzte. Das Ergebnis: Oberfranken solle sich nach Sachsen,

Thüringen und Tschechien orientieren.“ Weiterlesen »

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