Mai 26 2014

Europawahl: Oberfranken fährt bayernweit das zweitbeste SPD-Ergebnis ein.

Der oberfränkische SPD-Europakandidat Sebastian H. Fischer nannte den Sonntagabend einen erfolgreichen Wahlabend. Der 30 jährige Betriebswirt aus Zell konnte ein beachtliches Wahlergebnis einfahren. In Oberfranken erreichte die SPD 22,7 Prozent der Stimmen. Das ist 2,6 Prozentpunkte über dem gesamt-bayerischen Ergebnis. Im Vergleich der einzelnen Regierungsbezirke konnte Fischer mit der Oberfranken-SPD bayernweit das zweitbeste SPD-Ergebnis einfahren. Nur im städtisch geprägten Mittelfranken konnte die SPD mehr erreichen.

„Das zeigt, dass wir in Oberfranken die richtige Wahlkampfstrategie geSchaubild5habt haben,“ so Fischer. Bei jeder Wahlkampfveranstaltung habe ich mich auf die örtlichen Gegebenheiten vorbereitet. Ich zeigte auf, wo konkret Firmen, Bildungsträger und Kommunen vor Ort durch Europa mittelbar, oder sogar unmittelbar durch EU- Fördergelder profitieren. Ich konnte den Menschen zeigen: Europa wirkt vor Ort. Wir brauchen Europa und ein sozialeres Europa geht nur mit der SPD.“

Besonders erfreulich ist für Fischer auch das Wahlergebnis im Landkreis Hof. An seinem Wohnort Zell im Fichtelgebirge konnte Fischer im Vergleich zur letzten Europawahl im Jahr 2009 das SPD Ergebnis von 18,91 Prozent um 10,84 Prozentpunkte auf 29,75 Prozent verbessern.

Für Fischer hat das Wahlergebnis leider nicht gereicht, um in das Europaparlament einzuziehen. „Aber nach der Wahl ist kein Weltuntergang,“ sagt Fischer. „Der politische Betrieb läuft trotzdem weiter. Ich will die geknüpften Kontakte nutzen, um bei der nächsten Wahl einen neuen Anlauf mit einem besseren Listenplatz zu starten. Mit 30 Jahren bin ich noch jung und habe mein politisches Leben noch vor mir, denn jeder aus dem etwas großes geworden ist, musste einmal klein anfangen.“ Der Juso-Bezirksvorsitzende Sebastian Fischer bleibt der oberfränkischen Politik also erhalten.

Apr 14 2014

Stefanie Gröger mit 94 Prozent als stellvertretende Juso-Landesvorsitzende gewählt.

Die Landeskonferenz der Jusos Bayern in Regensburg lief für die Jusos Oberfranken höchst erfolgreich. Stefanie Gröger aus Kronach wurde erneut zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Die 24-jährige Krankenpflegerin bekam ein Ergebnis von 94 Prozent Zustimmung. Auch inhaltlich ist die Landeskonferenz für die oberfränkischen Jusos als Erfolg zu werten.

grögerin1Regensburg – Am vergangenen Wochenende trafen sich in Regensburg Jusos aus ganz Bayern zur Landeskonferenz. Mit dabei war natürlich auch eine Delegation der Jusos Oberfranken. Ein Höhepunkt der Konferenz waren die Vorstandswahlen, denn es gab einen Personalvorschlag mehr als freie Vorstandsplätze. Die Jusos Oberfranken schickten die bisherige stellvertretende Landesvorsitzende Stefanie Gröger aus Kronach erneut ins Rennen. Und das lief erfolgreich. Die 24-jährige Krankenpflegerin und Betriebsrätin wurde mit 95 von 101 Stimmen (94 Prozent) im Amt bestätigt. Für eine Jusos-Versammlung ist das ein hervorragendes Wahlergebnis. „Ich freue mich sehr über diese gute Ergebnis,“ so Stefanie Gröger dazu. Weiterlesen »

Apr 11 2014

Jusos Oberfranken erklären ihre Solidarität mit den Protesten gegen Neonazis.

Leider gehört es mittlerweile zur Tradition in Oberfranken, jedes Jahr im Frühjahr gegen Neonazis auf die Straße zu gehen. Auch in diesem Jahr wird das sogenannte „Freie Netz Süd“ wieder aufmarschieren: Bayreuth, Münchberg und Helmbrechts sind diesmal betroffen.

Die Jusos Oberfranken solidarisieren sich mit dem Widerstand gegen die Neonazis vor Ort. Trotz eines vollen Terminkalenders und einer wichtigen Landesverbandsveranstaltung werden wir uns aktiv einbringen. Wir werden den Neonazis Oberfranken nicht überlassen, denn wir sind bunt, nicht braun!

Es kann nicht sein, dass die Zivilgesellschaft in ihrem Kampf gegen den Faschismus von der Politik alleine gelassen wird. Es besteht dringender Handlungsbedarf: Dazu gehört zuerst endlich, das längst beschlossene Verbot des Freien Netz Süds durchzuziehen. Weiterlesen »

Feb 16 2014

Bezirkskonferenz 2014: Europa muss sozialer werden.

Bei der Bezirkskonferenz der Jusos Oberfranken in Kronach wurde der bisherige Bezirksvorsitzende Sebastian Fischer mit einem Traumergebnis von 100 Prozent als Bezirksvorsitzender im Amt bestätigt. Hauptredner war der Euroabgeordnete Ismail Ertug. Europa muss sozialer werden, lautet Ertugs Forderung.

20140215_113558Kronach – Die Jusos Oberfranken veranstalteten am vergangenen Samstag ihre jährliche Bezirkskonferenz mit Neuwahlen. Delegierte aus ganz Oberfranken wurden auf die Kronacher Festung Rosenberg, die ein beeindruckendes Ambiente bot, geladen. Sie freuten sich auf den prominenten Hauptredner der Konferenz.Dieser war Ismail Ertug, Europaabgeordneter aus der Oberpfalz. Er warnte vor einem erstarken der rechten Kräfte in Europa. Rechtsextreme Parteien drohen in das Parlament einzuziehen. Ertug stellte seine Vision von Europa vor. „Europa muss sozialer werden,“ sagte der Abgeordnete zu den anwesenden Delegierten und Gästen. Als Dankeschön für seine Rede überreichten die Jusos ihm eine Schachtel Pralinen aus Lauenstein, eine regionale Spezialität. Weiterlesen »

Feb 11 2014

Medieninformation

Sebastian Fischer, der oberfränkische Europakandidat der SPD und die Jusos Oberfranken reagierten bestürzt auf die Entscheidung des EU-Ministerrates , den umstrittenen Genmais 1507 zuzulassen.

Fischer erklärte dazu: „Es ist schade, dass auch auf Grund der Enthaltung Deutschlands eine Ablehnung des gentechnisch veränderten Saatgutes von Mais 1507 nicht durchgesetzt werden konnte.“ Die SPD hat sich auf ihrem Bundesparteitag gegen Genmanipulierte Lebensmittel ausgesprochen. Der zuständige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat diesen Beschluss konsequent umgesetzt und sich gegen eine Zulassung des Maises 1507 ausgesprochen. „Leider haben sich Frau Merkel und andere CDU-Mitglieder der Bundesregierung für den umstrittenen Genmais ausgesprochen,“ so Fischer weiter, „und dem deutschen Vertreter im EU-Ministerrat angewiesen, nicht gegen die Zulassung des Mais 1507 zu stimmen.“

Auch im Bezirksvorstand der Jusos Oberfranken wurde das Thema diskutiert. „Es ist wichtig, dass sich die SPD hier auch weiterhin klar in der Bundesregierung positioniert,“ erklärte Cosmas Tanzer, der Umwelt- und Energiepolitische Sprecher der Jusos Oberfranken. „Wir brauchen hier zukünftig klare Regelungen, um den Landwirtinnen und Landwirten, sowie den Verbraucherinnen und Verbrauchern Sicherheit und Garantie für eine wirkliche ökologische Lebensmittelproduktion zu geben,“ so Tanzer weiter.

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Okt 14 2013

Sebastian H. Fischer als Europakandidat nominiert.

Am vergSebastian1angenen Freitag wurde der Bezirksvorsitzende der Jusos Oberfranken Sebastian Fischer als oberfränkischer Kandidat der SPD für das europäische Parlament nominiert.

Delegierte der SPD aus ganz Oberfranken kamen am Freitag in Himmelkron zusammen, um einen Kandidaten für das europäische Parlament zu wählen. Es gab zwei Bewerber: Martin Lücke aus Coburg und Sebastian Fischer aus Zell. Fischer ging in seiner Rede auf drei Aspekte Europas ein. Er nannte Europa ein friedenssicherndes Institut, das seit 1948 für Frieden in Europa sorgte. Weiterhin nannte Fischer ein „Europa der Wirtschaft.“ Aus Europa sei ein wirtschaftliches Bollwerk geworden. „Ohne Europa könnten wir nicht mit China, der USA oder Japan mithalten.“, so Fischer. „Auch viele oberfränkischen Unternehmen profitieren von Europa. Einige sind richtige Global-Player geworden.“

Der dritte Aspekt seiner Vorstellungsrede war ein Europa für den Menschen. Fischer will ein Europa, von dem jeder Mensch profitieren kann. „Viele Menschen sehen nur die negativen Auswirkungen. Viele Menschen verbinden Europa mit Preissteigerung.“ Die Benzin- und Stromkosten seien beispielsweise ins Horrende gestiegen. Fischer mahnte an, man müsse wieder ein Europa schaffen, das alle berücksichtigt. „Eine Wirtschaftsförderung die Arbeitsplätze sichert und eine Kulturförderung die für Lebensqualität sorgt.“ Fischer sagte abschließend: „Ich will ein Europa, das für alle da ist. Egal ob jung oder alt, Mann oder Frau, arm oder reich. – von Europa müssen alle profitieren.“

Bei der anschließenden Wahl setzte sich Fischer knapp mit 31 zu 28 Stimmen gegen Martin Lücke durch. Lücke wurde im Anschluss einstimmig als Ersatzkandidat nominiert. Fischer ist 29 Jahre alt und Betriebswirt.

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