Über uns

Wer die Werte Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit durchsetzen will, hat bei den Jusos ein zu Hause. Wir sind eine der größten und traditionsreichsten politischen Jugendorganisationen Europas. 

Bei den Jusos engagieren sich junge Menschen zwischen 14 und 35, die für Bildungschancen, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit eintreten. Entstanden aus der Arbeiterjugend sind wir heute ein wichtiger Bestandteil und vor allem eine inhaltliche Stütze für die SPD, die sich auch über die Grenzen der Partei hinweg Engagiert. 

Hier findet ihr einen kleinen Überblick unserer Geschichte:

zahlen

Die Wurzeln der Jusos – die sozialistische Jugendbewegung:

Die Geschichte der deutschen ArbeiterInnen Bewegung ist lange, es wurde viel logo-auf-alt-gemacht-auf-rotdafür gekämpft und die meisten fanden sich in sozialistischen Parteien zusammen – doch nur die älteren. Aufgrund von Vereinsgesetzen verhinderte die Polizei die Gründung und Mitarbeit der Jugend.
Dies änderte sich im Jahr 1904, als sich der 16 jährige Graveurlehrling Max Peter wegen dem Verhalten seines Meister im Grunewald erhängte. Am 10. Oktober 1904 gründete sich in Berlin der erste Arbeiterjugendverein. 

Internationaler Zusammenschluss 1907:

roseneuDie Mutterpartei SPD war von den Vorgängen nicht allzu sehr Begeistert, fürchtete man doch die Kampfentschlossenheit der Jugend. Aus dieser bildete sich bereits 1907 in Stuttgart der erste internationale Zusammenschluss unter dem Namen Sozialistische Jugendinternationale. Heute bekannt unter dem Namen IUSY – InternationalUnion of Sozialist Youth mit mehr als 100 Mitgliedsstaaten.

1931 bis 1959:

Im Jahr 1931 wurden die Jusos aufgrund von Innerparteilichen Problemen und Streits von der SPD verboten, nach Ende des zweiten Weltkriegs 1946 aber wiedergegründet.
Die Jusos waren daraufhin eng an die SPD gebunden, arbeiteten Linientreu und selten eigenständig. 

Der Vorsitzende/ die Vorsitzende der Jusos wurde nach der Wiedergründung vom SPD Parteivorstand bestimmt. 1959 wurde mit Hans-Jürgen Wischnewski erstmals ein Juso-Vorsitzender selbst gewählt.

Die Linkswende:

Auf dem Bundeskongress 1969 in München beschlossen die Jusos die Linkswende. Aus der Jugendbewegung wurde ein sozialistischer, feministischer und nationalistischer Richtungsverband, der sich aktiv am Gealte-jusorose-2-738x1024schehen und an der Politik beteiligen wollte. Nach ihren Vorstellungen sollte sich die Politik an den Grundsätzen des Demokratischen Sozialismus orientieren. Diese Strategie war jedoch auch innerhalb der Jusos umstritten, woraus sich die heutigen Strömungen manifestierten. Seit dem tragen die Jusos die “Faust mit Rose” als ihr Logo. 1973 erreichte die Mitgliederzahl ihren Höchststand mit 300.000 Mitgliedern, was in etwa 30% der SPD betrug.